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1265 spielt die Johanniskirche, unser Meldorfer Dom, eine zentrale Rolle als Stätte der Andacht und der Ver­samm­lungen. Wenn wir uns in diesem ehrwürdigen Gemäuer befinden, fragen wir uns auch, wie haben die Men­schen hier früher gelebt? Haben sie beim Spinnen am Herd gesungen, wenn der kalte Westwind über die Dächer fegte? Hat ihnen der Pfarrer etwas über die „Marienpreislieder“ von Heinrich von Meißen erzählt, die seinem Komponisten den Bei­namen „Frauenlob“ einbrachten. Wir wissen es nicht.
Heute sind wir von einem Klangteppich einge­hüllt. Stra­ßen­lärm, Rasenmäher, Handys, Radios, Ipods bestimmen unsere Klangwelt. Selbst in freier Natur hören wir nicht nur das Muhen der Kühe, das Tirilieren der Lerchen oder den fernen Ruf des Kuckucks, sondern auch das Stam­pfen der riesigen Trecker, die ihre Bahnen auf den Fel­dern ziehen. Da tut es gut, in unsere Kirchen, diese Oase der Besin­nung zu gehen und den Alltagslärm auszusper­ren oder zumindest mit Schalldämpfer wahrzu­neh­men. Bei herrlicher Mu­sik kann man sich entspannen. Musik, die von fernen Zei­ten er­zählt, Klänge, die unsere Seele berühren und uns zurückführen zu uns selbst.
Nehmen Sie das Angebot an, das Ihnen die Konzerte im Meldorfer Dom bieten: In einem wunderschönen Raum durch Musik zur inneren Ruhe zu finden. Wir freuen uns auf Sie!